Eltern wissen, dass niemand auf diesem Planeten ihre Kinder mehr liebt als sie. Sie wissen auch, dass sie ab und zu von niemandem frustrierter sind als von ihren Kindern. Manchmal, wenn die Eltern sehen, dass ihre Kinder etwas Schlechtes tun, setzen sie dem ein Ende. Manches Mal aber entscheiden sie, dass sie ihre Kinder unter den Folgen ihrer Fehler leiden lassen. Wenn sie aber liebende Eltern sind, warum lassen sie ihre Kinder dann leiden? Die Antwort lautet: “Das tun sie nicht” Sie sagen sich: “Das ist der einzige Weg, wie die Kinder etwas lernen können.”
Wenn Gott ein liebender Gott ist, warum tut er uns dann Leid an? Die Antwort lautet: “Er tut es auch nicht.” Wir stehen alle in der sündigen Tradition unserer ersten Eltern Adam und Eva, die sich entschieden haben, Gott nicht zu gehorchen. Seitdem hat sich unser freier Wille zu einem rebellischen Willen verändert, der sich oft für die Sünde entscheidet. Wer sind wir also, dass wir uns beklagen, wenn schlimme Dinge passieren? Wir suchen uns selbst aus, welche Teile von Gottes Wort wir befolgen, wenn wir zu bequem sind, nach unserem Glauben zu handeln. Wie können wir, denen Frömmigkeit oft zu unbequem ist, Gott anklagen, wenn etwas geschieht, das nicht gut ist?
Schlimmes stößt uns nicht nur zu, wir lassen es passieren, sind aktiv daran beteiligt. Und das nennt man Sünde. Es ist unsere Schuld, aus der uns die gute Präsenz Gottes jetzt und für ewig herausführen sollte, indem er uns auch die Chance gibt, aus unseren Fehlern zu lernen.

