Irgendwo zwischen Geisterbahn und Himbeergeist, Zeitgeist und Geistesblitz bewegt man sich, wenn man über den Geist spricht.
Pfingsten geht es um den Geist Gottes. Man kann ihn nicht sehen, aber feiern kann man ihn. Er lässt sich nicht fassen und gehört niemandem allein. Und deshalb ist das Pfingstfest auch nicht das Fest einer geschlossenen Gesellschaft. Schon beim allerersten Mal brachte der Gottesgeist Menschen zusammen, die auf den ersten Blick kaum harmonierten. Sie sprachen noch nicht einmal dieselbe Sprache. Das Pfingstwunder war, dass sie sich trotzdem verstanden.
Was war in sie gefahren?
Gott wie ein Wind, unsichtbar zwar, aber trotzdem spürbar. Gott wie ein Wind, den Menschen auch nicht sehen können, aber sehr wohl das, was er aufwirbelt, erfrischt, zerzaust, schüttelt, biegt und vor sich her treibt.
Gott weht leise wie „ein Sausen“, sagt die Bibel, doch die Welt ist voll mit Geschichten von dem, was er bewegt. Lebendig wird, was er mit seinem Atem beseelt. Und sichtbar wird, was sich davon regt. Er kann in unsere Sparflamme blasen und ein Lebensfeuer entfachen. Er fährt in unsere Segel, treibt uns an, gerade, wenn wir uns ein wenig ausdehnen, unsere Stromlinienform aufgeben und ihm Angriffsfläche bieten.
Sie sind herzlich eingeladen zu „Dem Himmel so nah“, dem großen Gottesdienst für den Kirchenkreis Rantzau-Münsterdorf am Pfingstmontag, 20.05.2013, um 11.00 Uhr in Barmstedt am Rantzauer See. Bläser werden da sein, Gospelsänger und viele verschiedene Menschen zum Singen, Beten, Zuhören oder einfach nur um in Gottes Zugluft zu sein.
Beginn: 09:00 Uhr
Info: mit Abendmahl

